Die Farben des Himmels (BerR 4,7, 4. Teil)

→ 1. Teil: hier

→ 2. Teil: hier

→ 3. Teil: hier

Dass der ‚Grenzbereich‘ Himmel zur Schöpfung gehört, wird – so verstehe ich diesen Abschnitt – dadurch noch bekräftigt, dass er in einem weiteren Wortspiel mit Gewächsen, mit Kräutern (samim), verglichen wird: schamajim – samim! Wenn der Himmel verschiedene Farben hat, so ist das wie bei den Pflanzen:

סמים

(schamajim –) samim / Kräuter‘:

מה  סמים  הללו

Wie von den Kräutern

מהן  ירוקין מהן  אדומים

manche grün und manche rot sind,

מה’  שחורים  מהן  לבנים

manche schwarz und manche weiß,

כך  שמים

so sind auch die Himmel:

פעמים  ירוקין  פעמים  אדומים

manchmal grün, manchmal rot,

פעמים  שחורים  פעמים  לבנים

manchmal schwarz und manchmal weiß.

Da wäre nur zu fragen, warum blau und gelb und orange und violett nicht erwähnt werden?

Später, in BerR 10,6, wird es dann um die Beziehung zwischen dem Himmel und den Heilkräutern gehen.

→ 5. Teil: hier

Susanne Plietzsch
Susanne Plietzsch

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Susanne Plietzsch (14. September 2014). Die Farben des Himmels (BerR 4,7, 4. Teil). Bereschit Rabba lesen. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/lx2b


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